Papenburger Rotarier helfen weiter auf Philippinen

Rotary Club Papenburg helps Pag-asa Social Center
Rotary Club Papenburg helps Pag-asa Social Center

Papenburg. Der Rotary Club (RC) Papenburg setzt seine UnterstĂŒtzung fĂŒr ein Hilfsprojekt auf den Philippinen fort. Einen Scheck in Höhe von 7600 Euro ĂŒberreichten die Rotarier jetzt an Frank Schmelzer vom Pag-asa Social Center in der Stadt Tagatay. Das Sozialprojekt fĂŒr Kinder aus bedĂŒrftigen Familien lĂ€uft seit 20 Jahren.

BRUNNEN VERSANDET

„Pag-asa“ bedeutet „Hoffnung auf neues Leben“. Das Sozialzentrum fĂŒr Kinder aus bedĂŒrftigen Familien, darunter landlose Bauern, ist von der christlichen Fokolarbewegung gegrĂŒndet worden. Sie ist Schmelzer zufolge seit den 1970er-Jahren auf den Philippinen aktiv. Die auf einem Vulkankrater gelegene Stadt Tagatay hat gut 60.000 Einwohner und liegt knapp 60 Kilometer sĂŒdlich der Hauptstadt Manila. Aktuell werde in der Stadt das Wasser knapp, „weil sie rasant, aber unkontrolliert wĂ€chst“, wie Schmelzer berichtete. So seien beispielsweise Brunnen versandet.

BEGLEITUNG BIS ZUM ENDE DER SCHULZEIT

In dem Sozialzentrum werden MĂ€dchen und Jungen im Alter von zwei bis drei Jahren bis zum Ende der High-School-Zeit betreut. Die Kinder werden aber nicht nur (vor-)schulisch begleitet, sondern auch verpflegt und medizinisch versorgt. Unter anderem wurde mithilfe von Spenden aus Deutschland eine Zahnarztpraxis finanziert.

PATENSCHAFT FÜR 350 EURO PRO JAHR

Die Familien sind in die UnterstĂŒtzung eingebunden. Zur Finanzierung haben sich aus dem Projekt heraus Patenschaften entwickelt. Zeitweise waren es nach den Worten Schmelzers, der selbst mehrere Jahre in dem ostasiatischen Inselstaat gelebt hat, und as Hilfsprojekt als sein „Baby“ bezeichnet, bis zu 500. Aktuell seien es etwa 300. Allein 40 wurden ĂŒber den RC Papenburg, der aktuell selbst 43 Mitglieder zĂ€hlt, vermittelt. Eine Patenschaft kostet etwa 350 Euro pro Jahr.

KINDER GEBEN ALS ERWACHSENE ETWAS ZURÜCK

Der Kontakt zwischen den Papenburger Rotariern und „Pag-asa“ hat sich ĂŒber die Söhne des Ehepaares Diether und Agnes Schenkel entwickelt, die 2003/04 ein Freiwilliges Soziales Jahr auf den Philippinen absolviert hatten. Schmelzer zufolge hat der RC Papenburg stets ausgesuchte Projekte finanziert. Bezogen auf das Sozialzentrum sei das unter anderem beim Einbau neuer Fenster und der Dacherneuerung der Fall gewesen. „Der Rotary Club hat unwahrscheinlich viel geholfen“, betonte Schmelzer, der die Nachhaltigkeit des Hilfsprojektes hervorhebt. Sichtbares Zeichen dafĂŒr sei, dass das Sozialzentrum inzwischen von Einheimischen gefĂŒhrt werde, die dort als Kinder die Hilfe in Anspruch genommen hatten. „Sie geben auf diese Weise etwas zurĂŒck“, sagte Schmelzer.

Source: noz.de